Spiel- und Bastelmaterial

G Spiel- und Bastelmaterial

Spielzeug und Bastelmaterial muss so gestaltet und ausgewählt sein, dass Kinder bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht gefährdet werden.

Die CE-Kennzeichnung auf oder am Spielzeug in Verbindung mit der jeweiligen Altersangabe ist eine wichtige Information zur Kindersicherheit für den betreffenden Gegenstand.

Bei Spiel-, Bastel- und Werkmaterialien ist auf deren Eignung für die Zielgruppe zu achten. Scheren, Prickelnadeln, Kleinteile, Leimflaschen oder -tuben gehören nur in die Hände von Kindern unter drei Jahren, wenn eine Aufsicht und gegebenenfalls Hilfestellung gegeben ist. Daher muss bei altersgemischten Gruppen bedacht werden, ob die Selbstständigkeit, die bei älteren Kindern gefördert werden soll, zu Konflikten im Hinblick auf die Kleinen führen kann.

Hier wird im Rahmen der gebotenen Aufsicht sorgfältig abzuwägen sein, welches Risiko eingegangen werden soll und noch darf, damit alle Kinder der Einrichtung in ihrer altersspezifischen Entwicklung gefördert werden können.

Hinweise zu gefährlichen Produkten finden Sie hier.

Materialien für das künstlerische Gestalten sollten möglichst formbar sein; Sandknetmasse oder Ton sind geeignet zum Kneten, Schmieren und Modellieren. Auch andere Naturmaterialien können zum Modellieren, Basteln und Werken geeignet sein.

Zu fragen ist hier: Wie werden welche geeigneten Materialien am besten präsentiert, so dass Kinder Lust bekommen, mit ihnen zu hantieren und zu lernen?

  • Ungefährliches Spielzeug und anderes Material für Kinder leicht zugänglich und überschaubar aufbewahren. Überfüllte Regale und geöffnete Schränke vermeiden.
  • Plastiktüten, Kordeln, Springseile sowie spitze und scharfe Ge­gen­stände nie in Reichweite von Kleinkindern aufbewahren.
  • Verschluckbare Kleinteile (z. B. Muggelsteine, Figuren von Brettspielen, Perlen) wegen Erstickungsgefahr dem Zugriff von Kleinkindern entziehen.
  • Auf lautes Spielzeug verzichten, da das kindliche Innenohr äußerst empfindlich auf laute Geräusche reagiert und um die Lärmkulisse generell zu begrenzen.
  • Auf Lösungsmittelfreiheit von z. B. Malfarben und Stiften achten.
  • Geprüftes Spielzeug (z. B. mit einem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit oder dem roten Kennzeichen „Spiel-gut“) beschaffen.