Erhöhte Spielebenen

G Erhöhte Spielebenen

Erhöhte Spielebenen sind in Kindertageseinrichtungen weit verbreitet. Sie können anregende Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten bieten und erlauben Kindern, ihre Umgebung aus unterschiedlichen Höhen und Perspektiven wahrzunehmen.

Zunehmend werden auch speziell für Krippenkinder erhöhte Spielebenen mit unterschiedlichen Spielanreizen konzipiert. Diese erstrecken sich über einfache, niedrige Podeste bis hin zu fantasievoll gestalteten Spiel-, Ruhe- und Schlaflandschaften mit unterschiedlichen Höhen­ver­läufen, in die z. B. haus- oder höhlenähnliche Aufenthaltsbereiche integriert werden.

Bei der Planung/Beschaffung und beim Aufbau erhöhter Spielebenen ist ähnlich wie bei Spielplatzgeräten in besonderem Maße auf die Sicherheit für Kinder zu achten. Auch die örtlichen Gegebenheiten müssen in die Planungen einfließen.

Die Unfallverhütungsvorschrift „Kindertageseinrichtungen“ beschreibt in Verbindung mit der entsprechenden Regel und der Norm „Spiel­platzgeräte und Spielplatzböden“ wichtige Anforderungen, mit denen Unfallgefahren vermieden werden können.

Wird für Kindertageseinrichtungen der Auftrag erteilt, bauliche Anlagen, Aufenthaltsbereiche und Ausstattungen (dazu gehören auch erhöhte Spielebenen) zu planen, herzustellen, zu ändern oder zu beschaffen, muss dem Auftragnehmer schriftlich aufgegeben werden, die Bestimmungen der gesetzlichen Unfallversicherung und den Stand der Technik zu beachten und einzuhalten.

Zur Vermeidung möglicher Gefährdungen sollten erhöhte Spielebenen nach Aufstellung oder wesentlicher Änderung einer unabhängigen, dokumentierten Prüfung durch eine hierzu befähigte Person unterzogen werden. Da ähnliche Gefährdungen entstehen können wie bei Spielplatzgeräten, wird hierzu die Einbindung eines Sachkundigen für die Spielplatzgeräteprüfung empfohlen.

Als Hilfestellung für die Beurteilung der Sicherheit Ihrer erhöhten Spiel­ebene finden Sie hier eine Checkliste.