Mobile Elemente

M Mobile Elemente

Bewegungsbaustellen fördern nachweislich die kindliche Entwicklung im motorischen, kognitiven und sozialen Bereich. Einfache Bauelemente, beispielsweise Würfel, Zylinder und Klötze, üben eine starke Anziehungskraft auf Kinder aus und fördern so kreatives Bauen.

Für den Bau von Bewegungslandschaften haben sich Elemente, die wegen ihres geringen Eigengewichts für Kinder gut zu handhaben sind, bewährt. Dazu zählen z. B. Schaumstoff oder Holz ohne spitze Ecken und Kanten.

Die mobilen Spielelemente einer Bewegungsbaustelle sollten an geeigneten Stellen, z. B. im Material- bzw. Geräteraum, gelagert werden. Entsprechend dem pädagogischen Konzept einer Einrichtung kann es sinnvoll sein, das „Baumaterial“ nur zu bestimmten Nutzungszeiten auszugeben.

Bei der Auswahl des Spielmaterials einer Bewegungsbaustelle ist auf die Verwendung altersgemäßer Materialien zu achten. Normalerweise sind erst Kinder ab vier Jahren zur eigenständigen Gestaltung von Bewegungsbaustellen befähigt.

Folgende Regeln erleichtern den Umgang mit Bewegungsbaustellen:

  • Die Anzahl der Kinder, die eine Bewegungsbaustelle gestalten, sollte begrenzt sein.
  • Turmbauten sollten möglichst nur mit weichen Bauelementen erfolgen.
  • Der Absprungbereich von Geräteaufbauten muss hindernisfrei sein
  • Das freie, unbeaufsichtigte Spielen erfordert eine Einführung in den Umgang mit der Bewegungsbaustelle und das gemeinsame Festlegen von Regeln.

Weitere Informationen zum pädagogischen Konzept, zu Regeln der Nutzung, zu geeigneten Materialien, zu Spielvorschlägen und Spielwert finden Sie in der Broschüre „Die Bewegungsbaustelle“.