Raumprogramm

Sichere Kita | Gruppenraum | Allgemeine Anforderungen
02 | weitere Hinweise

Beide Landesjugendämter in Nordrhein-Westfalen haben eine Raummatrix herausgegeben, die für die Fachebene und für Planerinnen und Planer von Kindertageseinrichtungen eine wichtige Orientierung darstellt (siehe Raummatrix).

Damit der anspruchsvolle Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrag gemäß § 13 KiBiz erfolgreich umgesetzt werden kann, sind bestimmte Räume zwingend erforderlich. Hierzu zählen insbesondere Gruppenräume, Differenzierungsräume und Sanitärbereiche. Schlaf­räume können außerhalb von Ruhe- und Schlafzeiten auch für andere Aktivitäten genutzt werden: Kleingruppenarbeit, therapeutische Arbeit etc.

Nicht allein die Anzahl der in der Matrix gelisteten Räume muss geschaffen werden, wichtig ist außerdem deren Zuordnung – denn Aufsichts- und Erziehungspflichten sind tagtäglich Aufgabe der sozialpädago­gisch­en Fachkräfte.

Kinder brauchen viel Platz zum Toben, Klettern, Springen und Laufen; große Außenspielgelände mit Rutsch-, Schaukel-, Kletter-, Spring-, Renn-, Kriech-, Fahr- und Wippmöglichkeiten bieten entsprechende Gelegenheiten. Kindertageseinrichtungen müssen also über geeignete Außenspielflächen verfügen. Pro Kind sollten mindestens 10 bis 12 m² Fläche zur Verfügung stehen.