Bau- und Raumakustik

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Lärm in Kindertageseinrichtungen kann Personal und Kinder belasten.

Zur Feststellung von Lärm in Kindertageseinrichtungen müssen verschiedene Arten von Schallereignissen unterschieden werden: Einerseits ist eine gute sprachliche Kommunikation erwünscht (z. B. miteinander sprechen oder singen), zum anderen gibt es störende von außen auf diese Kommunikation einwirkende Schallereignisse (z. B. andere Spiel- und Lernsituationen, Rufen, Singen, Springen, Laufen oder der Umgang mit Spielzeug).

Auch sekundäre Schallquellen (z. B. Heizungs- und Lüftungsanlagen, zufallende Raum- und Schranktüren, das Verrücken von Tischen und Stühlen und die von außerhalb des Gebäudes eindringenden Geräusche – etwa Verkehrslärm) führen zu unerwünschten Lärm­belastungen: Die Kommunikation wird gestört, die Sprachverständ­lichkeit gemindert, die Aufmerksamkeit und das Konzentrations­vermögen sinken. Der Stimmapparat des pädagogischen Personals wird durch die notwendig erhöhte Sprechlautstärke belastet.

Daher ist eine optimale Raumakustik in Kindertageseinrichtungen wichtig, da erst durch sie eine gute Sprachverständlichkeit in den Räumen ermöglicht wird. Raumakustische Maßnahmen mindern die Reflexion des Schalls an den Raumbegrenzungsflächen (Wände, Boden, Decken) und können so Lärm innerhalb von Räumen reduzieren.