Verglasungen

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01 | Informationen

In Kindertageseinrichtungen kommen Verglasungen und Spiegel in unterschiedlichen Formen und Funktionen vor: z. B. als Tür- und Fensterverglasungen, als verglaste Bilder sowie als Aquarien oder Glasein­sätze in Vitrinen. Neben deren vielfachem Nutzen bergen Verglasungen aber auch besondere Gefahren für Kinder:

  • Schnittverletzungen durch Glasbruch
  • Verletzungen durch Bruch einer verglasten Absturzsicherung
  • Anstoßen an harten Glasflächen

Viele Faktoren – Unachtsamkeit, Stolpern, unzureichende Beleuchtung oder auch Paniksituationen – können dazu führen, dass Glasscheiben und lichtdurchlässige Glasflächen brechen oder zersplittern. Um von Glasflächen und anderen lichtdurchlässigen Flächen ausgehende Gefahren zu vermeiden, werden beim Einbau in Kindertageseinrichtungen an deren Qualität besondere sicherheitstechnische Mindestanforderungen gestellt.

Verglasungen und lichtdurchlässige Flächen an von Kindern genutzten Verkehrs- und Aufenthaltsflächen gelten dann als ausreichend sicher, wenn sie vom Fußboden bis in eine Höhe von 2 m aus Sicherheitsglas oder Materialien mit gleichwertigen Sicherheitseigenschaften bestehen.