Mutterschutz

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Schwangere und Stillende unterliegen einem besonderen Schutz, der im Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter – Mutterschutzgesetz (MuSchG) in Verbindung mit der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV)  verankert ist.  So ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsplatz einer werdenden oder stillenden Mutter so zu gestalten, dass Leben und Gesundheit der werdenden Mutter und des ungeborenen Kindes durch die berufliche Tätigkeit nicht gefährdet werden. Sobald der Arbeitgeber von einer Schwangerschaft Kenntnis erlangt, muss er eine Beurteilung der Arbeitsplatzbedingungen vornehmen und die Aufsichtsbehörde unverzüglich in Kenntnis setzen.

Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass die Sicherheit und Gesundheit der werdenden oder stillenden Mutter gefährdet ist, muss der Arbeitsgeber geeignete Schutzmaßnahmen in folgender Rangfolge veranlassen:

  1. Umgestaltung der Arbeitsplatzbedingungen
  2. Umsetzung/Arbeitsplatzwechsel
  3. Freistellung (teilweise oder bis zum Beginn der Mutterschutzfrist), wenn vorgenannte Schutzmaßnahmen nicht möglich sind
Die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung erfolgt sinnvollerweise unter Beteiligung der Betriebsärztin bzw. des Betriebsarztes.