Beleuchtung

Sichere Kita | Gruppenraum | Allgemeine Anforderungen
01 | Informationen

Die Installation einer überwiegend indirekten Beleuchtung führt zu einer homogeneren Ausleuchtung und damit zu weniger Kontrasten im gesamten Raum; dies fördert die räum­liche Wahrnehmung und stärkt das Wohlbefinden. Eine indirekte Beleuchtung erfordert eine helle Deckenoberfläche, um Reflexion und eine gleichmäßige Verteilung des Lichtes sicherzustellen. Der Helligkeitsunterschied zwischen Arbeitsbereich und Arbeitsumfeld sollte möglichst gering gehalten werden, um die Augen nicht zu belasten. So sollte z. B. die Umgebungslichtstärke nicht unter 300 Lux fallen, wenn der Arbeitsbereich mit 500 Lux ausgeleuchtet wird.

Die Lichtversorgung sollte am besten über mindestens zwei unterschiedliche Lichtkreise (zwei Schalter) in dimmbarer Ausführung erfolgen. Die geforderten Mindestbeleuchtungsstärken müssen im Innenraum auf den Arbeitsflächen bzw. Spielflächen erreicht werden. In den Gruppen- und Gruppennebenräumen sollte der Fußboden als Bezugsfläche gewählt werden.

Im Laufe der Zeit verringert sich die Beleuchtungsstärke der Beleuchtungsanlagen oder sie können beschädigt werden. Instandsetzungsmaßnahmen sind spätestens dann erforderlich, wenn durch Verschmutzung, Alterung oder Beschädigung die Mindestbeleuchtungsstärken nicht mehr erreicht werden. Um die Versorgung mit Tageslicht sicherzustellen, sind auch die Fenster bzw. Oberlichter regelmäßig zu reinigen.