Elektrische Anlagen

Sichere Kita | Eingangsbereich | Allgemeine Anforderungen
01 | Informationen

In Kindertageseinrichtungen wird eine Vielzahl von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln eingesetzt: Hausanschluss, elektrische Verteilerkreise, Stromversorgung über Steckdosen, fest installierte Beleuch­tungskörper, Küchenherde, Stehlampen, CD-Player und viele andere elektrische Geräte. Da elektrische Ströme ab einer Stärke von ca. 50 mA für den menschlichen Organismus lebensgefährlich sind, müssen alle elektrischen Anlagen und Betriebsmittel jederzeit – bei Installation, Bereitstellung und Betrieb – dem Stand der Technik entsprechen.

In Kindertageseinrichtungen macht das besondere Schutzbedürfnis der Kinder darüber hinausgehende elektrische Schutzmaßnahmen erforderlich. Kinder haben aufgrund ihres geringen Alters und ihrer unzureichenden Lebenserfahrung keine oder nur wenig Kenntnisse über elektrische Gefährdungspotenziale.

Steckdosenstromkreise, die mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCD) mit Bemessungsdifferenzströmen IΔN ≤ 30 mA abgesichert sind, ge­währ­leisten eine erhöhte elektrische Sicherheit. Diese Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen dienen der Vermeidung von lebensgefährlichen Verletzungen bei Stromunfällen und der Verhütung von Bränden.