Schaukeln

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01 | Informationen

Zur Vermeidung von Unfällen an Schaukeln sind folgende sicherheitstechnische Anforderungen einzuhalten:

  • Fallräume von Schaukeln dürfen sich nicht überschneiden.
  • Der Fallraum muss mit der umgebenden Fläche bündig abschließen.
  • Schaukeln sollten grundsätzlich nicht auf Rasen aufgestellt werden, da sich der Rasen durch den sogenannten „Wegspieleffekt“ in Oberboden verwandelt.
  • Schaukeln mit hoher Schwungmasse (z. B. Balken-, Gondelschaukeln) und Mehrfachschaukeln beinhalten hohe Risiken für Kindergartenkinder und sollten daher in diesen Einrichtungen nicht aufgestellt werden.
  • Die Fallräume von Schaukelsitzen, die an verschiedenen Schaukelgerüsten hängen, dürfen sich nicht überschneiden.
  • Am Ende des Fallraums dürfen keine Hindernisse, wie scharfkantige oder harte Teile vorhanden sein.
  • Die Mindestlänge des stoßdämpfenden Bodens im Fallraum wird bei der Einbringung von losem Schüttmaterial wie folgt berechnet:

L = (0,867 x Länge der Schaukelabhängung (h2)) + 2,25 m

  • Die freie Fallhöhe wird von der Mitte des Sitzes senkrecht zum Boden bestimmt, während der Schaukelsitz um 60° angehoben ist. Alternativ kann die freie Fallhöhe durch die Formel bestimmt werden:

Freie Fallhöhe (D) = (Länge der Schaukelabhängung (h2) : 2) + Höhe des Schaukelsitzes in Ruhestellung (h3)