Zu- und Abgänge

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Kletterwände

Von Kletterwänden als Zugangselement zu erhöhten Spielebenen, z. B. Türmen, dürfen konstruktiv keine Gefährdungen ausgehen. Dies wird erreicht, wenn

  • die Platten der Kletterwand im eingebauten Zustand keine Fangstellen für Kleidung und Finger aufweisen,
  • Griffe und Tritte aus geeigneten witterungsbeständigen Werkstoffen bestehen,
  • Griffgrößen und Griffanordnungen entsprechend den Nutzern ausgewählt werden,
  • die Anforderungen an den Untergrund nach freier Fallhöhe erfüllt sind und die maximale Tritthöhe von 2,00 m nicht überschritten wird,
  • der Fallraum bei einem Sturz rückwärts oder aber seitwärts ausreichend dimensioniert ist und
  • die Aufprallfläche eben und hindernisfrei ist.

Dienen Kletterwände nicht dem Zugang zu einem Spielgerät, sondern werden Kletterwände als Boulderwände zwischen zwei Geräten eingebaut („Querklettern“), sind die Anforderungen der Informationsschrift Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen zu erfüllen.

In der Regel sind Kletterelemente als Zu- bzw. Abgang an Spielgeräten schwer zugänglich für Kinder unter 3 Jahren, da die körperlichen Voraussetzungen in dieser Altersgruppe noch nicht ausreichend entwickelt sind.