Helme

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Kinder erleiden häufiger Sturzunfälle auch ohne Beteiligung anderer, bei denen ein Helm den Kopf wirksam schützen kann. Innerhalb und außerhalb der Einrichtung sollten Kinder beim Roller-, Laufrad- und Fahrradfahren daher grundsätzlich einen Helm tragen. Helme können jedoch auch Gefahren mit sich bringen. Beim Spielen auf Klettergeräten besteht eine erhebliche Gefahr von Strangulationsunfällen durch Hängenbleiben in Kletternetzmaschen oder an Fangstellen. Wenn im Freigelände ein häufiger Wechsel von Spielsituationen (z. B. vom Sandkasten zum Fahrzeug und weiter zum Klettergerüst oder zum Kletterbaum) erfolgt, können Helme eher schaden als nutzen. In Situationen, in denen organisatorisch nicht ausgeschlossen werden kann, dass Kinder mit Helm auf Spielgeräte klettern und sich selbst gefährden, dürfen Helme nicht getragen werden.

Helme müssen jedoch bestimmten Anforderungen genügen und richtig gepflegt werden, damit dieser Schutz gewährleistet ist.

Sie müssen passen und richtig aufgesetzt werden. Sie sitzen richtig, wenn der obere Stirnbereich, Schädeldecke und Hinterkopf vom Helm bedeckt werden. Sitzt der Helm zu weit hinten, bietet er Stirn und Schläfen bei einem Frontalaufprall keinen Schutz. Helme sind in der Regel mit einem Herstellungsdatum versehen.

Bei normaler, unfallfreier Beanspruchung sind sie fünf bis acht Jahre haltbar. Dann muss der Helm ersetzt werden.
In jedem Fall muss er nach einem Unfall ausgetauscht werden, auch dann, wenn äußerlich keine Schäden zu erkennen sind. Schon kleinste Risse mindern die Schutz- wirkung des Helmes erheblich.