Sicherheitstechnische Anforderungen

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Absturzsicherungen

Zur Vermeidung von Abstürzen von Standebenen und erhöhten Spiel­ebenen sind grundsätzlich Absturzsicherungen anzubringen.

Standebenen sind Flächen, wo sich ein Benutzer ohne Festhalten mit den Händen oder ohne Balancieren aufhalten kann. Die notwendigen Absturzsicherungen sind abhängig von der Höhe der Standebene. Alle Absturzsicherungen sollten mindestens 750 N/m als Festigkeitsanforderung aufweisen.

Zum Schutz gegen Absturz sind folgende Sicherungen wirksam:

  • Handläufe sind keine Absturzsicherungen, sie dienen vorwiegend dem Balance halten. Handläufe müssen mindestens 60 cm und höchstens 85 cm hoch angebracht sein.
  • Geländer sollen einen Absturz verhindern, nicht aber ein Hindurchrutschen darunter. Ab einer freien Fallhöhe von 1 m bis 2 m sind Geländer anzubringen.
  • Brüstungen sind erforderlich bei Geräten, die eine Standebene aufweisen, die über 2 m liegt. Die Höhe wird von der Oberfläche der Plattform, Treppe oder Rampe gemessen. Die erforderliche Oberkante der Brüstung muss mindestens 70 cm betragen. Leitereffekte durch horizontale bzw. annähernd horizontale Querstangen an Brüstungen sind nicht zulässig, da Kinder die Brüstung sonst überklettern könnten.